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Dirt Showdown

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Plattformen
Genre Rennspiel
Release am 24.05.2012
Entwickler Codemasters
Publisher Namco Bandai
Offizielle Homepage

Information für Eltern

Soundtrack zum Spiel

kein Soundtrack eingetragen

Reviews - Dirt Showdown
Bis aufs Blech

Dirt Showdown - Bis aufs Blech
15.07.12 10:21 Autor: sebastian.k Dirt Showdown koppelt sich von der Rallye-Szene ab und geht über, in eine Welt mit viel Feuerwerk, Blechschäden und wilden Crashs. Die Show wird in Showdown sehr groß geschrieben und so ist es nicht verwunderlich, dass dieser Titel für viele, schon als Ableger des berühmten Destruction Derby gilt. In wie weit, könnt ihr hier erlesen.
Nach rund fünf Jahren und drei Dirt Teilen wurde die Grundrichtung des Spieles aus dem Hause Codemasters (Racing) geändert. Statt Rallyes auf verschiedenen Etappen und dem Gymkhana-Wahnsinn (seit Teil 2) gibt es nun genügend zum Zerstören, ganz nach dem Motto:“Die Fairness wurde abgeschafft“. Und nach fünf Jahren wird es auch Zeit für einen kleinen Rückblick der Dirt-Serie. Das allererste (Colin McRae) Dirt, aus dem Jahre 2007, wurde noch zusammen mit Rallye-Legende Colin McRae entwickelt. Neben Bergrennen, Rallyecross und Rallye, gab es eine breite Palette an Spielmodis. Nach dem Tod von McRae im Herbst 2007, wurde Ken Block immer mehr die Leitfigur des Titels und so erschien schon im zweiten Teil eine aufsteigende Motorsportdisziplin: Das Gymkhana. Keiner beherrscht diese Disziplin besser als Ken Block und machte sie gleichzeitig durch seine Videos so populär. Im Mai 2011 erschien Dirt 3 und besaß die gleiche Aufteilung von Rallye, Rallyecross und Gymkhana Aufgaben, wie sein Vorgänger. Seit kurzer Zeit ist nun der neuste Teil erhältlich. Dirt Showdown koppelt sich nun komplett von der Rallye-Szene ab und behandelt die wilden Seiten des Motorsports.


In der Arena der Champions
Wie immer an dieser Stelle, möchte ich das Menü kurz vorstellen. Fetzige Rock- oder Dance Musik eröffnet die einzelnen Modusblöcke, die vom Himmel fallen. Schon hier im Menü befinde ich mich im Stadion mit viel Feuerwerk im Hintergrund und meinem letzten gewählten Fahrzeug. Codemasters hat das Menü sehr übersichtlich gestaltet und klar die beiden Wege zwischen Mehr- und Einzelspieler aufgezeigt. Leider gibt es keinen Einzelspieler, wo ich nun eine Strecke, Fahrzeuggruppe oder Disziplin aussuchen kann. In der Karriere geht es über vier Ligen bis zum Rang als Fahrerlegende. Je nach Liga, sind verschiedene Veranstaltungen am Start. Preisgelder, die Anzahl neuer Fahrzeuge und vor allem Fahrzeiten erhöhen sich pro aufgestiegener Klasse. Neben der Showdown-Tour, die an großen Städten wie San Fancisco, Michigan oder Tokio, mit verschiedenen Veranstaltungen halt macht, kann ich mich im Joyride auf den beiden Arealen von Battlesea und Yokohama austoben. Battlesea ist jedem Dirt-Fan bekannt und mit ein paar kleinen Verbesserungen kehrt es nun zurück. Das 1:1 nachdesignte Gelände in London ist nicht nur im Netz sehr bekannt, sondern wird von vielen Spielern geliebt. Yokohama dagegen ist ein neueres, bietet aber an den Docks nicht nur eine schöne Szenerie, sondern auch viele Herausforderungen entlang der Container, Kräne und einzelnen Hallen. Joyride beinhaltet viele kleine Missionen, die verschiedene Aktionen vorschreiben (Drift, Donut...) und natürlich auch das Suchen nach kleinen Dirt-Symbolen. Wem dies immer noch nicht reicht, der kann sich bei der offiziellen Homepage von Dirt Showdown im Racenet anmelden und somit an ein paar Community-Events teilnehmen. Auch werden die Fortschritte im Spiel dort gesammelt und wiedergegeben. Zu guter Letzt komme ich noch kurz auf die Challanges zu sprechen. Diese sind für kleinere Wettkämpfe zwischen Freunden bestimmt. Habe ich auf einer Strecke eine super Zeit gefahren oder im Crash-Rennen viele Punkte erreicht, kann ich einem Freund diese Challange-Vorgabe zusenden. Dies macht nicht nur Spaß, sondern bringt bei einem Gewinn auch noch Geld und Erfahrungspunkte für das Onlineprofil, dazu aber mehr im Mehrspieler-Part.


War das meine Tür??
In diesem Titel herrscht Krieg zwischen den Autos und dies oft nicht zu knapp. Ich starte eine Runde unter Amateuren, wo nur drei Runden zu fahren sind. Die RaceOff-Veranstaltung ist eine der Einfachsten in dem Spiel. Versuche nach den drei Runden als erster durchs Ziel zu kommen. Showdown besitzt zehn verschiedene Rennmodis, darunter auch Dominator (Abschnitte zeitlich beherrschen), SmashHunter (Kästen nach Farbe vernichten), Rampage (Crash-Rennen in Arena nach Punkten) oder auch Head 2 Head (Zwei Fahrer müssen zeitgleich einen Parcours durchfahren und Aufgaben lösen.). Nachdem ich nun meine Veranstaltung in PRO ausgewählt habe, suche ich mir einen schönen alten Wagen aus. Es gibt drei Fahrzeugklassen, die je nach Veranstaltungsart vorgegeben werden. Das heißt, die richtigen Renn-Maschinen wie der Ford Fiesta oder Mitsubishi Evo X gibt es nur bei Veranstaltungen mit Tricks und festen Aufgaben. Für das Crash-Rennen gibt es dennoch einige nette Classic-Cars, die jeweils fünf Lackierungen besitzen. Diese Lackierungen sind aber nur an den jeweiligen Sponsor gekoppelt. Bei der Fahrzeug-Wahl muss ich überlegen, welche Attribute das Fahrzeug hat. Bei genügend Kleingeld kann ich die Attribute wie Stärke, Handling und Geschwindigkeit weiter aufrüsten. Eine Aufrüstung im Einzelspieler zählt im übrigen auch für den Mehrspieler und ist somit immer Vorteilhaft. Fast alle Fahrzeuge wurden den originalen Classic-Musclecars nachempfunden, besitzen aber Fantasie-Namen. Ich nehme den Jupiter San Marino, der bei genauerer Betrachtung eine große Ähnlichkeit mit einem früheren NASCAR-Fahrzeug hat. Sein Vorteil liegt bei der vollen Leistung, ist dafür aber beim Handling ziemlich schwach, was die Kontrolle beim Rennen sehr beeinflusst.
Die Ladesequenz wurde
schön mit einer 3D-Betrachtung des Fahrzeugs überbrückt. Für die schön präsentierte Szenerie und Grafik braucht die Konsole knappe 30 Sekunden. Nach einem kurzen Flug über die Strecke geht es schon los. Alle Fahrzeuge haben eine Zustands- und eine Nitroanzeige am unteren Bildschirmrand. Ist die Zustandsanzeige leer, so ist auch das Rennen zu Ende. Ausnahme sind hier die Crash-Renn-Veranstaltungen in der Arena. Da zählen zerstörte Autos 1000 Punkte, Spawnen aber gleich wieder. Das Nitro ist überall einsetzbar, geht aber schnell zur Neige. Ein Glück, dass es sich nach kurzer Zeit wieder langsam auffüllt.


Ehe ich nun in die erste Kurve einbiege, werde ich schon von hinten angeschoben. Nach drei weiteren Kurven bin ich an den Führenden dran. Über kleine Schanzen hinweg, durch kleine Autoreifen, folge ich der KI bis zur nächsten Kurve. Schanzen, Fässer und auch Autoreifenstapel sehen beim durchfahren zwar spektakulär aus, bringen aber leider keinen extra Nitro. Komisch bei diesen Objekten ist auch, dass in jeder Runde ein paar Objekte wieder wie am Anfang auf der Strecke stehen. Nach weiteren Remplern mit dem Fahrzeug auf Platz drei, verabschiedet sich meine rechte Tür. Der Vierte, kurz darauf neben dem Dritten, fährt über diese und verliert die Kontrolle. Das Schadensmodell der Fahrzeuge ist sehr gut gelungen und beeinflusst auch den Verkehr beim drüber fahren. Ist der Zustandsbalken fast leer, kommt es schon einmal vor, dass je nach dem wo ich getroffen wurde, auch ein Reifen platzt und ich unter schwierigen Handling auf Felgen weiter fahren muss. Auch wenn das Spiel keine Simulation ist, so sind die Handling-Unterschiede der einzelnen Fahrzeuge und Schäden durchaus spürbar. Nach einem großen Sprung geht es in eine Linkskurve und auf die Start/Ziel-Gerade. Mit genügend Nitro rausche ich dem Ersten ins Auto und schiebe ihn somit geradeaus in die Wand.

„Das kommt davon, wenn man langsam fährt...“


... schallt es aus den Lautsprechern. Jedes Rennen wird in Showdown kommentiert und das sogar, sehr einfallsreich und frech. Der Wiederholungsfaktor bei den Kommentaren ist Mittelmaß, aber in meinen Augen nicht nervend. Leider kann dieser nicht ausgeschaltet werden.

Führung nach Hause fahren und Kassieren
Nun, da ich gegen Ende der zweiten Runde immer noch führe, kann ich es ruhiger angehen. Gerade in den beiden unteren Karriereklassen, sind die Gegner nicht all zu aggressiv und holen nur ganz selten schlagartig auf. So kommt es, dass ich auch die dritte Runde ruhig beende. Am Ende bekomme ich eine Übersicht und die Möglichkeit die Wiederholung zu betrachten. Wer bei Youtube einen Channel hat, kann die Wiederholung in einer 30 Sekunden-Begrenzung bequem hochladen, leider aber in einer bescheidenen Qualität. Mit Challange senden, wie oben schon beschrieben, kann ich meine Freunde mit einer Bestzeit noch etwas ärgern. Zurück in der Menü-Arena sehe ich meinen verdienten Lohn und mit Glück auch ein neues Fahrzeug, welches dann zum Kauf bereit steht. Schade finde ich an dieser Stelle, dass ein Wiederholen der Veranstaltung keine Neuerungen oder zusätzliches Geld einbringt. Dafür steigt die Bezahlung von Klasse zu Klasse in der Karriere. Und sollte hier das Geld nicht ausreichen, na dann fahre ich doch einfach im Mehrspieler weiter und verdiene da mein Geld.


Optimaler Mehrspieler mit Fun-Faktor
Nach knapp 9-10 Stunden hatte ich die Showdown-Tour durch und wechselte gleich in den Mehrspieler. Dieser beinhaltet, wie schon oben erwähnt, das Racenet Community-Event, wo bei einer Bestzeit auch ein paar Ingame-Preise warten. Freunde von Splitscreen-Rennen, können dies in dem gleichnamigen Modi voll austoben. Auf Online-Ebene können auch Freunde zu einer eigenen Lobby eingeladen werden. Nicht immer sind Freunde online, was liegt da näher, als direkt im Netz gegen Gleichgesinnte zu fahren. Zur Auswahl stehen Solo- und Team-Spielelisten, wobei eine Server- oder Lobbyliste fehlt. Alle Strecken, sowie Runden und andere Parameter können nicht individuell eingestellt werden. Egal ob Team oder Solo, die Modis der beiden können im darauf folgenden Bereich ausgesucht werden. Zehn an der Zahl sind zur Auswahl bereit, die wie folgt zur Verfügung stehen: Alles (Immer im Wechsel quer durchs Beet.), Demolition (Crashrennen und 8-Ball), Hoonigan (TrickRush und SmashHunter), Kurse (RaceOff) oder einfach Party (SmahsGrab, besser bekannt als Capture the Flag, halt die üblichen Partyspiele). Besonders im Team machen die einzelnen Modis tierischen Spaß, sodass ich oft die Zeit vergaß. Nach erfolgreichen Abschließen eines Rennens, bekomme ich natürlich Erfahrungspunkte und Geld gutgeschrieben. Weitaus weniger gibt es davon natürlich auch, wenn ich Letzter geworden bin. So geht eigentlich keiner so wirklich leer aus. Ab bestimmte Fahrer-Level können sogar spezielle Lackierungen freigeschaltet werden. Bei allen gespielten Runden, darunter waren auch einige Spieler mit schwierigen Netzverbindungen, war ein reibungsloser Spielverlauf gegeben. Der Umfang ist groß, der Spaß ist vorhanden und die Verbindungen werden super geregelt.... MehrspielerHerz was willst du mehr?!

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